Vom drohenden Abriss zum strahlenden Denkmal
"Ein Leuchtturmprojekt im wahrsten Sinne des Wortes"

Leuchtturm - Oberfeuer Preußeneck

Der Leuchtturm "Oberfeuer Preußeneck" ist seit über 10 Jahren als Denkmal geschützt und wurde nach Gründung einer Stiftung liebevoll restauriert. Für einen noch besseren Ausblick wurde die mittlere Plattform nachträglich eingefügt. Wer lieber am Boden bleiben möchte, findet im ehemaligen Trafohäuschen das Dokumentationszentrum mit Informationen zur Geschichte des Turms, zur Geschichte der Seezeichen und des Jadebusens. Über eine Live-Kamera auf dem Dach des Turms können auch Nicht-Schwindelfreie den Ausblick genießen.

Das Dokumentationszentrum und der Turm können mit einem ehrenamtlichen "Leuchtturmwärter" besichtigt werden. Hier finden Sie die regulären Öffnungszeiten und Kontaktdaten für Gruppenführungen außer der Reihe. 


 


Öffnungszeiten: 
sonnabends und sonntags von 15 bis 17 Uhr (von Ostern bis Ende der Herbstferien NRW am 31. Oktober 2026)

Sonderöffnungszeiten:
Karfreitag, 3. April, 15 bis 17 Uhr
1. Mai, 12 bis 17 Uhr (Schweinswaltage)
2. Mai, 12.30 bis 17 Uhr (Schweinswaltage)
3. Mai, 13 bis 17 Uhr (Schweinswaltage)



Gruppenführungen (mindestens 10 Personen) außerhalb der o.g. Regelöffnungszeiten können nachgefragt werden bei                Jannes Bergsma (0174/940 24 91) und       Lutz Timmermann (04733/73 29 937)


Bitte beachten sie, dass bei widriger Witterung kein Aufstieg möglich ist!

 


 

Aktuelles

Ab Karfreitag geht’s wieder auf den Leuchtturm

Eckwarderhörne. Wer in Butjadingen einen Leuchtturm besichtigen will, muss vorerst noch mit dem 44,75 Meter hohen Oberfeuer „Preußeneck“ in Eckwarderhörne vorliebnehmen. Ob der prominent in Fedderwardersiel durch den Leuchtturm „Rote Sand“  ergänzt wird, ist noch nicht entschieden.
Unbeeindruckt von den „Rote Sand“-Plänen hat der Vorstand der Stiftung „Oberfeuer Preußeneck“ die neue Saison geplant. Karfreitg wird sie eröffnet. Wie seit Inbetriebnahme des denkmalgeschützten Ensembles aus Turm und Infohaus im Jahr 2017 wird das Oberfeuer bis Ende der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen am 31. Oktober sonnabends und sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. So auch an den Osterfeiertagen.
Abweichungen von diesen Öffnungszeiten wird es während der Schweinswal-Tage geben. Dieses einzigartige Naturschausiel der Sichtung von Schweinswalen im Jadebusen findet in Eckwarderhörne vom 1. bis 3. Mai statt. Dann wird Nationalpark-Rangerin Annelie Hedden sich mit Spektiven auf der unteren Plattform in 18,40 Meter Höhe positionieren, nach diesem bis zu zwei Meter langen Meeressäugern Ausschau halten und Besuchern fachkundig etwas über den auch „Kleiner Thümler“ genannten Wal erzählen.
Weil der Schweinswal mit auflaufendem Wasser auf der Suche nach Nahrung in den Jadebusen schwimmt, werden die Zeiten der Walsichtung der Tide angepasst. So öffnet  am 1. Mai der diensthabende ehrenamtliche Leuchtturmwärter schon um 12 Uhr die Pforten in Eckwarderhörne, am 2. Mai wird dies um 12.30 Uhr und am 3. Mai um 13 Uhr der Fall sein.
„Man braucht etwas Geduld und Glück, um die kleinen Meeressäuger zu entdecken“, sagt Rangerin Annelie Hedden. Meist schwimmen sie dicht unter der Wasseroberfläche und sind nur zu entdecken wenn sie auftauchen, um Luft zu  holen. Dann gibt es die Chance, den Rücken mit der gerundeten Rückenflosse (Finne) zu erspähen. Die 50 bis 80 Kilogramm schweren Tiere leben meistens allein. So ist es etwas Besonderes, wenn sie zu dritt im Jadebusen auftauchen, wie Annelie Hedden dies vor wenigen Tagen erlebt hat.
In der neuen Saison, die am Karfreitag eröffnet wird, wird die Stiftung sich auch wieder am Ferienpass der Gemeinde Butjadingen beteiligen, berichtete Vorsitzender Lutz Timmermann, Burhave, in der jüngsten Kuratoriumsssitzung im „Butjadinger Tor“ in Abbehausen. 2025 habe man an 72 Öffnungstagen 2202 Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland begrüßen können, bedankte sich der Vorsitzende bei 13 ehrenamtlichen Helfern, die vor Ort gut an dem Fischerhemd und dem Elbsegler zu erkennen sind.
Timmermann hofft in der neuen Saison auf ähnlich gute Besucherzahlen, die man allerdings nur mit noch mehr ehrenamtlichen Helfern wird bewältigen können. Wer also Zeit und Lust hat,  Binnenländern die Funktion von Richtfeuerlinien und den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zu zeigen und zu erklären, möge sich bei ihm (Telefon 04733/73 29 937)  oder seinem Stellvertreter Jannes Bergsma (04736/102 530), Eckwarden, melden.
Timmermann und Bergsma wurden in der jüngsten Sitzung des Beirates, der einem Aufsichtsrat entspricht, im „Butjadinger Tor“ in Abbehausen in ihren Ämtern bestätigt. Neu, und darüber zeigt sich Lutz Timmermann besonders erfreut, gehört dem Vorstand als Geschäftsführer Marcus Neumann aus Eckwarden an. Der bringt als Leiter des Fehn- und Schifffahrtsmuseums Westrhauderfehn großes Fachwissen in die Arbeit ein. Das gilt auch für die neuen Mitglieder des Kuratoriums, Claudio Schrock-Opitz, Geschäftsführer der Butjadinger Tourismusgesellschaften, und Anna Appel von der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven. Schrock-Opitz und Appel, die schon kooptiertes Mitglied war, ersetzen die ausgeschiedenen Sigrid Rakow (Edewecht, ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete) und Gerhard Bruns, der von Burhave nach Ahrweiler verzogen ist. Kuratoriumsvorsitzender Klaas-Heinrich Peters, Oldenburg, dankte beiden für langjährige Mitarbeit. 
 Lutz Timmermann

Nationalpark-Rangerin Annelie Hedden mit dem Modell eines Schweinswal. Foto Lutz Timmermann









Das Projekt Oberfeuer Preußeneck wurde gefördert von Leader und der Europäischen Union.