Oberfeuer Preußeneck

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Entsprechend verteilen sich die Oberflächensedimente: im westlichen und im südöstlichen Jadebusen schlickreiche, im östlichen sandige Ablagerungen. In seiner maximalen Ausdehnung war der Jadebusen 50 % größer als heute.

Der Jadevertrag von 1853 zwischen Oldenburg und Preußen schränkt erstmalig die Eindeichung und Landgewinnung ein: Artikel 26 des Vertrages soll einen Ausgleich zwischen den oldenburgischen ,,Deichschutz- und Abwässerungsinteressen" sowie dem preußischen Interesse auf Verhinderung einer Verschlickung des Jadefahrwassers bringen.

Reichs-Gesetzblatt No. 10, 29. Juni 1883
Reichs-Gesetzblatt No. 10, 29. Juni 1883

Fortsetzung im Teil II

Garant für das Wilhelmshavener Fahrwasser

Dank der Spülkraft des Jadebusens können die größten Containerschiffe den Jade-Weser-Port tideunabhängig voll beladen anlaufen. Nur in zwölf Häfen weltweit ist dies möglich - und in keinem anderen Hafen in Deutschland!


Die Jade und der Jadebusen liegen - anders als der Dollart, die Leybucht und die Harlebucht - nicht an der Rückseite einer Insel oder im Schutz vorgelagerten Festlandes. Die Flut kann ungehindert ein- und aus- schwingen. Während im Westen das Vorland nach wie vor anwächst, muss im Osten die Kante gegen Abtrag geschützt werden.

Einpolderungen vom 12. bis 20. Jahrhundert
Einpolderungen vom 12. bis 20. Jahrhundert