Oberfeuer Preußeneck

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Entstehung der Meeresbucht "Jadebusen"

1164: Die Julianenflut weitet die Maadebucht und öffnet eine Rinne in Richtung Dangast.
1219: Die Erste Marcellusflut verbreitert die Rinne.
1334/ Die Clemensflut und vor allem die
1362: Zweite Marcellusflut (die große Manndränke) zerschlagen das Gebiet des heutigen Jadebusens. Zahlreiche Ortschaften mit ihren Einwohnern werden vernichtet.
1428: 4. Oktober, Aldessen, südlich von Eckwarderhörne geht unter. Aldessen war in Rüstringen, was Runghold in Nordfriesland war: Stadt mit Handelsbeziehungen bis nach Westfalen, mit Münze und einer Sendkirche.
1509: Die Zweite Cosmas- und Damianflut ist bekannt wegen des Emsdurchbruchs bei Emden und des Dollarteinbruchs. Aber auch in Rüstringen brechen vielerorts die Deiche und große Kolke werden ausgespült.
1510/ Die Schäden sind noch nicht beseitigt,
1511 : bis am 9. September 1510 (St.-Magnus-Flut) und am 16. Januar 1511 (Antoniflut, auch Eisflut) sowohl der Dollart als auch der Jadebusen die größte Ausdehnung erreichen. Zahlreiche Dörfer werden aufgegeben. Es erfolgt der Durchbruch der Jade zur Weser. Der 1498 erichtete Salzendeich verhindert einen Durchbruch in Richtung Elsfleth und Hunte.

Fortsetzung im Teil II

Küste um 800 n.Chr.

Das Jadebusengebiet nach der Antoniflut  1511
Das Jadebusengebiet nach der Antoniflut 1511